Prolokratie
 

Christian Ortner

Prolokratie

Sie ist ungebildet, unreflektiert, manipulierbar und ernährt sich intellektuell von Krawallfernsehen und Trash-Boulevard – jene Masse, an der sich Politiker aller Lager orientieren und die so letztlich bestimmt, wo es im Staat langgeht. Diese Masse wählt immer jene Politiker, die sie am hemmungslosesten mit längst nicht mehr bezahlbaren Wahlgeschenken bestechen, und führt damit den Staat in den finanziellen Untergang. Christian Ortner widmet sich in seiner Streitschrift mit pointierter Polemik den Folgen der Vorherrschaft von bildungsfernen, aber grundsicherungsaffinen Schichten und gelangt zur Einsicht: Die Demokratie braucht Instrumente, um sich vor dieser Mehrheit zu schützen. Er stellt die Frage: Warum braucht man eigentlich zum Autofahren einen Führerschein, darf aber selbst als völliger Ignorant am Wahltag über die Zukunft des Landes mitbestimmen?

 

Der Autor:

Christian Ortner ist Autor und Kolumnist bei den Tageszeitungen »Die Presse« und »Wiener Zeitung«. Davor war er Wirtschaftsredakteur beim Nachrichtenmagazin »profil«, Chefredakteur der »Wochenpresse«, Herausgeber und Chefredakteur der »Wirtschaftswoche Österreich« und Herausgeber sowie Chefredakteur der Zeitschrift »Format«. In seinen Artikeln, Kommentaren und Kolumnen vertritt er wirtschaftsliberale Positionen. 1992 wurde er mit dem Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis ausgezeichnet.


Gebundene Ausgabe: 96 Seiten

ISBN: 978-3990010471

Preis: 14,90 €